Über mich
Mein Weg vom Neuankömmling zum selbstbestimmten Karrieremacher in Deutschland
Ich heiße Viktor Maier. Ich bin vor einigen Jahren nach Deutschland gekommen – mit einem Koffer voller Qualifikationen, einem mittelmäßigen Deutsch und dem festen Willen, hier Fuß zu fassen. Was ich nicht hatte: eine Ahnung, wie der deutsche Arbeitsmarkt wirklich funktioniert.
Die ersten Jahre: Froh sein und schweigen
Meine erste Festanstellung war für mich damals ein Triumph. Ein deutsches Unternehmen, ein geregeltes Gehalt, ein Arbeitsvertrag. Ich habe alles akzeptiert, was mir angeboten wurde – ohne eine Frage zu stellen, ohne zu verhandeln, ohne zu wissen, dass Verhandeln hier normal und erwartet ist.
Ich dachte: Ich bin der Newcomer. Ich muss mich erst beweisen. Erst wenn ich zeige, was ich kann, darf ich mehr fordern. Diese Denkweise hat mich mehrere Jahre und einen erheblichen Teil meines Einkommenspotenzials gekostet.
Der Wendepunkt
Der Umschwung kam durch Zufall. Ein Gespräch mit einem anderen Einwanderer, der seinen Job gewechselt hatte und nach eigenen Angaben deutlich mehr verdiente. Gleiche Branche, ähnliche Qualifikation. Der Unterschied: Er hatte verhandelt. Nicht aggressiv, nicht aufdringlich – einfach informiert und vorbereitet.
Das hat mir gezeigt: Das Problem ist kein Mangel an Kompetenz. Das Problem ist ein Mangel an Verhandlungswissen – und das Fehlen des Selbstverständnisses, dass man es darf.
Was ich gelernt habe – und warum ich diesen Blog schreibe
Ich habe investiert: in Bücher, in Kurse, schließlich in einen strukturierten Online-Kurs zu Verhandlungstechniken. Das war der entscheidende Schritt. Nicht weil dort Wunder passieren – sondern weil ich zum ersten Mal systematisch gelernt habe, meinen Marktwert zu kennen, meine Stärken zu kommunizieren und Nein zu sagen, wenn ein Angebot nicht meinem Wert entspricht.
Heute verdiene ich deutlich mehr als in meiner ersten Festanstellung. Ich arbeite flexibler. Und ich habe aufgehört, mich zu entschuldigen dafür, dass ich aus einem anderen Land komme.
Ich schreibe diesen Blog, weil ich weiß, dass es Tausende von Newcomern in Deutschland gibt, die in derselben Situation stecken, in der ich einmal war. Menschen mit echten Qualifikationen, echter Erfahrung – aber ohne das Handwerk, um auf dem deutschen Markt das herauszuholen, was sie verdienen.
Warum ich Coursera empfehle
Ich verdiene ggf. eine Provision, wenn jemand über diesen Blog einen Kurs bucht. Das sage ich offen. Aber ich empfehle diesen Weg nicht, weil ich dafür bezahlt werde – sondern weil er bei mir selbst funktioniert hat: strukturiert, im eigenen Tempo, ohne feste Termine, die sich mit einem Vollzeitjob beißen.
Hinweis (Werbung / Partnerlink): Dieser Blog enthält Partnerlinks zu Drittangeboten, für die ich eine Vergütung erhalten kann. Meine persönlichen Erfahrungen sind echt. Ergebnisse sind individuell und können variieren. Dieser Inhalt ersetzt keine rechtliche oder arbeitsrechtliche Beratung.